So entsteht ein Big Picture

Von der ersten Klärung der Ziele bis zum Einsatz im Unternehmen: Wie ein Big Picture Schritt für Schritt entwickelt wird.

Ziel und Thema klären

Am Anfang eines Big Pictures steht immer eine zentrale Frage: Was soll mit dem Bild erreicht werden? Ein Big Picture entsteht nicht nur, um Inhalte zu visualisieren. Es soll dabei helfen, komplexe Themen verständlich zu machen und Orientierung zu schaffen. Typische Ziele sind zum Beispiel: • Mitarbeitenden die neue Strategie verständlich erklären • eine Transformation oder Veränderung greifbar machen • komplexe Prozesse oder Zusammenhänge sichtbar machen • Kunden komplexe Dienstleistungen, Lösungen oder Mehrwerte verständlich erklären • im B2B-Vertrieb Zusammenhänge und Nutzen auf einen Blick vermitteln • ein gemeinsames Verständnis über Abteilungen oder Organisationen hinweg schaffen Oft entsteht in dieser frühen Phase bereits ein erstes Contentboard. Es dient dazu, die wichtigsten Themenfelder und Kernaussagen des späteren Big Pictures zu strukturieren. Das Contentboard hilft dabei, zentrale Fragen zu klären: • Welche Hauptbereiche soll das Bild zeigen? • Welche Botschaften sind besonders wichtig? • Welche Themen gehören zusammen? So entsteht eine erste inhaltliche Landkarte für das Bild. Dabei begleiten wir unsere Kunden häufig schon in einer frühen Phase. Manchmal ist eine Strategie bereits klar formuliert – in anderen Fällen entwickeln sich Inhalte parallel zur Entstehung des Big Pictures. Gerade bei Strategie- oder Transformationsthemen hilft dieser Prozess dabei, Inhalte zu strukturieren und eine gemeinsame Sicht auf das Thema zu entwickeln.

Briefing und Kick-off

Der eigentliche Startpunkt eines Big Picture Projekts ist meist ein gemeinsamer Briefing- und Kick-off-Termin. Hier lernen wir das Thema, den Kontext und die wichtigsten Inhalte kennen. Gleichzeitig führen wir unsere Ansprechpartner strukturiert durch zentrale Fragen, die für die Entwicklung des Bildes wichtig sind. Dabei klären wir zum Beispiel: • die wichtigsten Botschaften des Bildes • die Zielgruppen im Unternehmen oder im Vertrieb • den aktuellen Reifegrad der Inhalte • den geplanten Einsatz des Big Pictures • Corporate Design und visuelle Rahmenbedingungen Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bildsprache. Gemeinsam mit dem Kunden besprechen wir, wie konkret oder wie metaphorisch das Bild werden soll. Manche Big Pictures sind sehr nüchtern und prozessorientiert und zeigen beispielsweise konkrete Arbeitsabläufe oder Organisationsstrukturen. Andere Bilder arbeiten stärker mit Metaphern und Storytelling, um komplexe Themen emotionaler und inspirierender darzustellen. In diesem Schritt beginnt auch die Entwicklung der Story, die sich später durch das gesamte Bild zieht. Sie verbindet die einzelnen Szenen miteinander und sorgt dafür, dass Betrachter das Thema intuitiv nachvollziehen können. Falls noch kein Contentboard vorhanden ist, entwickeln wir in diesem Termin gemeinsam eine erste Struktur dafür.

Bildstruktur und Bildwelt entwickeln

Auf Basis des Briefings und des Contentboards entsteht im nächsten Schritt eine erste Bildstruktur. In einem weiteren Abstimmungstermin sprechen wir mit dem Projektteam darüber, • welche Themenbereiche im Bild sichtbar werden sollen • wie diese miteinander verbunden sind • welche visuelle Logik für das Bild sinnvoll ist Dabei prüfen wir gemeinsam verschiedene Möglichkeiten, wie das Thema aufgebaut werden kann. Manche Big Pictures orientieren sich zum Beispiel an Prozessen, andere an Entwicklungsstufen oder an einer übergeordneten Metapher. In diesem Schritt entsteht auch die Bildwelt – also der visuelle Rahmen, in dem sich die Geschichte des Bildes entfaltet.

Szenen Schritt für Schritt entwickeln

Wenn die Struktur des Bildes steht, beginnt die Ausarbeitung der einzelnen Szenen. Je nach Komplexität des Themas folgen nun mehrere Abstimmungstermine – meist zwischen drei und fünf Projektterminen. In diesen Terminen werden Schritt für Schritt die einzelnen Bereiche des Big Pictures entwickelt: • zentrale Szenen • wichtige Inhalte und Botschaften • Zusammenhänge zwischen verschiedenen Themen Die Abstimmung erfolgt in der Regel mit einer kleinen Projektgruppe auf Kundenseite, meist drei bis fünf Personen. Sie vertreten die wichtigsten Perspektiven im Projekt. Je nach Organisation wird zusätzlich ein erweiterter Kreis einbezogen, zum Beispiel: • Geschäftsführung oder Vorstand • Führungskräfte • Mitarbeitendenvertretungen Dieses Feedback fließt dann in die weitere Entwicklung des Bildes ein.
Führungskräfte sitzen auf einer Bühne vor einer großen Leinwand, auf der eine grüne Infografik zu sehen ist: das Big Picture der Veränderungen.

Das Big Picture im Unternehmen einsetzen

Ein Big Picture entfaltet seine Wirkung vor allem dann, wenn es aktiv genutzt wird. Deshalb besprechen wir mit unseren Kunden in einem eigenen Termin, wie das Bild im Unternehmen eingesetzt werden kann. Typische Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel: • Strategie-Kick-offs • Führungskräfteveranstaltungen • Mitarbeiterveranstaltungen • Workshops und Diskussionen • Onboarding neuer Teams • Präsentationen und interne Kommunikation Viele Unternehmen nutzen ihr Big Picture über einen längeren Zeitraum hinweg – zum Beispiel als Poster, in Präsentationen oder in digitalen Formaten. Eine Übersicht über typische Einsatzmöglichkeiten und Formate findet ihr auch auf unserer Seite zu Lösungen und Formaten.

Ein Bild, das Orientierung schafft

Ein Big Picture entsteht nicht über Nacht. Es entwickelt sich Schritt für Schritt – von der ersten Klärung der Ziele über das Contentboard und mehrere Abstimmungstermine bis hin zum Einsatz im Unternehmen. Der eigentliche Wert entsteht dabei nicht nur durch das fertige Bild, sondern durch den gemeinsamen Entwicklungsprozess. Er hilft Teams, komplexe Themen zu strukturieren, Perspektiven zusammenzubringen und eine gemeinsame Sicht auf Strategie, Transformation oder Leistungen zu entwickeln. Wie Unternehmen ihre Big Pictures konkret einsetzen und welche Themen dabei visualisiert werden, zeigen auch unsere Referenzprojekte.

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Nutzt die Gelegenheit, in einem 30-minütigen Gespräch zu erfahren, wie ein Big Picture eure Kommunikation vereinfachen und verstärken kann. Wir freuen uns darauf, eure Herausforderungen kennenzulernen.
Wolf Wienecke präsentiert ein großes Big Picture mit der Aufschrift "Gemeinsam gestalten wir die Zukunft" vor drei Kollegen.
Häufig gestellte Fragen zu Big Pictures
Was genau ist ein "Big Picture"?
Ein Big Picture ist eine visuelle Darstellung komplexer Themen wie Unternehmensstrategien, Prozesse oder Visionen. Es fasst alle wichtigen Informationen auf einer einzigen, leicht verständlichen Grafik zusammen, die Zusammenhänge und Abläufe klar aufzeigt.
Für welche Zwecke kann ich ein Big Picture nutzen?
Big Pictures sind vielseitig einsetzbar: für die interne Kommunikation (Mitarbeiter-Onboarding, Strategie-Workshops), die externe Kommunikation (Kundenpräsentationen, Marketing), Schulungen, Change Management und zur Visualisierung komplexer Projekte.
In welchen Formaten wird das Big Picture geliefert?
Wir liefern euer Big Picture in verschiedenen Formaten: als Datei nur Nutzung in allen digitalen Kanälen, als hochwertigen Großdruck für eure Räumlichkeiten, als animiertes Video für Präsentationen oder Online-Kanäle und als interaktives Click Picture mit Infoboxen für digitale Anwendungen.
Wie lange dauert die Entwicklung eines Big Pictures?
Die Dauer hängt von der Komplexität des Themas und dem gewünschten Umfang ab. Nach einem ersten Beratungsgespräch erstellen wir einen detaillierten Zeitplan und eine transparente Kostenübersicht.
Wie wird das Big Picture an unser Unternehmen angepasst?
Jedes Big Picture ist ein Unikat. Wir arbeiten eng mit euch zusammen, um eure spezifischen Inhalte, euer Corporate Design und eure Unternehmenswelt exakt abzubilden. Der Prozess erfolgt in mehreren Abstimmungsschritten.
Bietet ihr auch ein kostenloses Erstkonzept an?
Ja, gerne. Im Rahmen eines kostenlosen Erstgesprächs können wir auch die Möglichkeit besprechen, ein unverbindliches Erstkonzept für euer spezifisches Thema zu entwickeln, damit ihr eine Vorstellung von den Möglichkeiten bekommt.
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